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Web 2.0 für Bildungsnetzwerke

Community-Studie: Selbstrepräsentation von Studierenden in studiVZ

Auf Mediaculture-online wurde aktuell eine Studie zum Nutzungsverhalten von studiVZ veröffentlicht. Schwerpunkt der Studie unter 1.200 Befragten sind die Selbstrepräsentation und die Qualität der Kommunikation und Vernetzung der Nutzer. Auffällig ist, dass nach der Studie in deutlicher Mehrheit (72%) Frauen das Netzwerk nutzen. Zumindest in dieser Höhe ist das überraschend. Wichtigste Funktion ist nach der Studie die Möglichkeit, mit Freunden zu kommunizieren. Das Erweitern des eigenen Netzwerks mit neuen Freunden steht deutlich im Hintergrund, eher wird noch das Auffinden und Wieder-Vernetzen mit alten Bekannten genannt. Die Vernetzungsgruppen sind pro Nutzer recht groß: Durchschnittlich 65 % der befragten Nutzer besitzen zwischen 21 und 100 “Freunde” im Portal. Interessant ist der Versuch, zwischen “echten Freunden” und weiteren Kontakten zu unterscheiden. Allerdings wird nicht deutlich, wie “echte Freunde” definiert sind, z.B. im Unterschied zu “Kommolitonen”.

Für das Community-Management interessant ist sicher der Weg, über den neue Freunde innerhalb von studiVZ gewonnen werden. Hier sind nach den häufigsten Nennungen aufgeführt: Über (bestehende) Freunde – über Gruppen – über Seminar-Personen – über Suchfunktionen. Die Vernetzung mit gewonnenen Freunden führen 24% der befragten Nutzer auch im “echten” Leben fort. Dies geschieht in der Regel über persönliche Treffen. Der fortgeführte Kontakt per Telefon oder über Gruppentreffen wird eher selten gepflegt.

Interessante Hinweise zur Nutzung bestehender Funktionen von studiVZ zur Kommunikation, zur Profilbildung, zur Erkundung fremder Profile sowie die eingesetzten Fragebögen selbst runden die interessante Studie ab, die für alle, die sich mit Community Management beschäftigen, zu empfehlen ist.

April 21, 2009 Geschrieben von | Community Management, Soziale Netzwerke | , , , , , | 1 Kommentar

Neue ARD/ZDF-Onlinestudie 2008

Verglichen mit anderen in diesem Jahr erschienenen Studien birgt die neue Studie von ARD und ZDF zum Onlineverhalten der Deutschen wenig neues in Bezug auf Web 2.0-Aktivitäten. Die Typologie der Internetnutzer in Junge Hyperaktive, Junge Flaneure, E-Consumer, Routinierte Infonutzer, Selektivnutzer und Randnutzer halte ich jedoch aus Marketingsicht für sehr sinnvoll, da dies die Segmentierung der Kundengruppen bezogen auf deren Internetverhalten ziemlich unterstützt.

Ein Ergebnis ist allerdings erwähnens- und zitierenswert:

Der Wille, sich aktiv mit einzubringen, ist unter den Onlinern bislang allerdings nur wenig ausgeprägt. Nur 13 Prozent der Internetnutzer zeigen sich sehr interessiert am aktiven Mitwirken. Deren Anteil ist damit unverändert niedrig. Nimmt man die Gruppe derer hinzu, die sich am Web-2.0-Prinzip etwas interessiert
zeigen, erhöht sich das Potenzial um 22 Prozent [...]. Somit hat zumindest jeder dritte Onliner etwas Interesse am Bereitstellen eigener Inhalte im Netz. Eine Ausnahme bilden junge Onliner. Gerade die Teenager verhalten sich besonders aktiv im Netz. Mehr als die Hälfte (57%) dieser Gruppe zählt zu dem Kreis der potenziellen Lieferanten von user-generated Content.

Ich halte diesen Anteil für gar nicht so gering wie im Artikel in der Studie von Martin Fisch und Christopher Gscheidle “Mitmachnetz Web 2.0: Rege Beteiligung nur in Communitys” bewertet wurde. Betrachtet man die 57% der Teenager, die sich aktiv einbringen möchten, so ist das mehr als positiv.

August 16, 2008 Geschrieben von | Community Management, Soziale Netzwerke, Web 2.0 | , | 2 Kommentare

Web 2.0 – Nutzung durch NPOs

Auf Nonprofits-vernetzt wird über eine Studie des Public Learning Media Laboratory über Einsatz und Nutzen von Web 2.0-Diensten durch NPOs berichtet. Hier wird darauf hingewiesen, dass Blogs, Facebook und Youtube bereits durch die an der Umfrage teilnehmenden NPOs genutzt wurden. Interessanter Weise nimmt laut der Studie die Nutzung der gering partizipativen Elemente – vor allem über Youtube – den größten Stellenwert ein. Dies lässt den tatsächlichen Grad der Nutzung von Web 2.0-Elementen sinken. Im Kampagne 2.0-Blog findet sich hingegen eine Betrachtung der Nutzung von 2.0-Elementen für den Deutschen Bereich der NGOs, vorwiegend im entwicklungspolitischen Bereich.

April 30, 2008 Geschrieben von | NPO | , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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