Die Bahn – Marketing 0.2

Gerade habe ich wieder einmal das Vergnügen, wegen einer Zugverspätung in irgendeinem Café, das zum Glück über einen Hotspot verfügt, zu sitzen. Das motiviert natürlich umso mehr, den Datenskandal der Deutschen Bahn und vor allem den Skandal der Abmahnung von Markus Beckedahl vom netzpolitik-Blog aufzugreifen. Skandalös sicherlich, wie so vieles, das die Deutsche Bahn ihren Kunden, Meinungsbildern und eigentlich jedem zumutet. Aber mehr als das: Im Zeitalter der schnellen Kommunikation, der Vernetzung und der Verstärkung des Meinungsbildes durch den Austausch vieler ist es für (normale) Marken tödlich, dermaßen aggressiv nach Außen aufzutreten – vielleicht vom Media Markt einmal abgesehen. Der staatssubventionierte Monopolist hat es anscheinend nicht nötig, Kommunikationsstrukturen zu professionalisieren und seine Angestellten in Dienstleistungsmanagement zu schulen. Jeder, der mal in einem verspäteten ICE saß, wird das nachvollziehen können. Doch genug der bissigen Kommentare. Negativbeispiele wie dieses stellen anschaulich dar, was in der heutigen Zeit passiert, wenn Autoren eines der besten deutschen Blogs angegriffen werden – und die Blogosphäre zu Hilfe eilt.

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