Erste Erfahrungen mit Google+

Was für eine Möglichkeit, mal wieder etwas völlig neues auszuprobieren! An der Herangehensweise an die Erforschung der Bedienung von Google+ wird mir deutlich, wie schnelllebig die Zeit tatsächlich geworden ist: schon wirkt Facebook alt, die Nutzung und Bedienung der Facebook-Funktionen sind so alltäglich geworden, dass „Neuerungen“ wie die Videochat-Funktion nicht wirklich Aufregung verursacht. Die Erfahrungen mit Facebook bieten allerdings eine ganz andere, tiefere Grundlage für jeden Nutzer, Google+ von vornherein auf Herz und Nieren zu testen. Der soziale Nutzer weiß mittlerweile, was er denn so benötigt, um sich so richtig zu vernetzen.

Was er aber mit Facebook noch nicht gelernt hat, ist zusammen zu arbeiten, gemeinsam online Projekte zu planen, zu organisieren und zu steuern. Das wird sich nun ändern.

Ich habe mittlerweile ein paar Tage lang g+ getestet und versucht, erste Hinweise und Anleitungen zu sichten, die allerorten hervorsprießen. Eine ganz gelungene findet sich im WebTrixz-Blog, mit allen notwendigen Schnelleinstellungen.

Besonders angetan hat es mir die Videofunktion „Hangout“, die es nun auch ermöglicht, mit bis zu 10 Personen gleichzeitig eine Videokonferenz abzuhalten. Also deutlich besser als die angesprochene Facebook-Entwicklung, bei der in der kostenlosen Version nur zwei Personen miteinander kommunizieren können.

Für jeden Nutzer gibt es im Hangout von Google+ ein Fenster, zusätzlich ein großes Hauptfenster, um das ein „Kampf“ entbrennen kann: der Nutzer mit der lautesten Stimme erscheint dort. Was wie eine Spielerei wirkt, stellt sich als eine Art automatische Moderation dar, um den momentanen Wortführer in den Mittelpunkt zu stellen. Das erfordert natürlich Diskussionsdisziplin, was in realen Konferenzen aber auch notwendig ist. Bleibt zu beobachten, ob die Funktion so bestehen bleibt, oder ob tatsächlich noch weitere Moderationsfunktionen wie Wortmeldungen etc. hinzukommen, wie dies bei anderen Konferenzmodulen (z.B. Elluminate) Standard ist.

Eine Person kann ein Hangout erstellen, aber jede eingeladene Person kann weitere Personen hinzu laden, bis zu einem Maximum von 10 Teilnehmern. Die Verbindung zu YouTube besteht bereits: YouTube-Videos können ebenso gemeinsam über die Funktion betrachtet werden. Eine gute Anleitung zu Google+ Hangouts findet sich im HowTo-Wiki, wo bereits weitere gute Anleitungen zu Google+ zu finden sind.

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Die Nachrichtenfunktion unterscheidet sich derzeit auch deutlich von der bei Facebook: zunächst hat es den Anschein, als könnten keine Direktnachrichten an andere Nutzer versandt werden. Allerdings ist es möglich, über die Beitrags-Funktion (entspricht in etwa der Facebook-Statusmeldung) die üblichen Mitteilungen zu schreiben – und diese mit bestimmten Nutzergruppen und/oder Einzelpersonen zu teilen.

Und noch eine Besonderheit: ich erreiche mit meiner Nachricht nicht nur bei Google+ registrierte Nutzer, sondern kann jeden beliebigen Kontakt aus meinem Google-Adressbuch auswählen. Diese Nutzer erhalten dann die Nachricht als Email. Überraschend und äußerst praktisch!

Damit öffnet sich Google+ weit mehr als Facebook, von wo aus ich nur mit anderen registrierten Nutzern kommunizieren kann.

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